Wissen und Weisheit

Die Aser - das Urvolk der weißen Menschen in Skandinavien, Europa und Russland - 450.000 Jahre vor unserer Zeit

 

Vom Alter des Nordens, dem Herrn der Ringe und dem Untergang der Asen

 

1993 wurde der Universität von Bergen eine größere Summe zugestanden, um ein archäologisches Projekt in der Finnmark, dem nördlichsten Gebiet des Landes zu starten. Die ältesten Steinzeitansiedlungen, die man bislang gefunden hatte, waren auf 9900 v.Chr. datiert. 1999 wurde das Projekt auf die Kola - Halbinsel ausgeweitet, wo man etwa 30 000 Jahre alte Spuren der "ersten" arktischen Zivilisation entdeckte. Später machte die interdisziplinäre Gruppe aus Archäologen, Geologen und Paläontologen aus Bergen, Petersburg und Moskau noch weitere Entdeckungen: Östlich von Archangelsk und des Weissen Meeres, im Pechora-Becken, fand man Reste alter Ansiedlungen, die sich über 1000 km entlang der russischen Nordküste erstreckten. Die Altersangaben der Siedlungen rangierten von 10700 bis zu 40000 Jahren.

 

Finnischer Wandteppich

 

Nach Aussagen des Senior- Archäologen, Professor Indrelid von der Universität in Bergen, gibt es keinen Zweifel daran, was diese Art des Hausbaus, der Steinwerkzeuge und der Jagd darstellt, die in Skandinavien und Russland seit langem bekannt sind: "Es handelt sich offensichtlich um Spuren eines Homo sapiens, der dem späteren Steinzeitalter vorausging."

 

Susiluola

 

Auch der finnische Lastwagenfahrer Kallervo Uusitalo staunte nicht schlecht, als er 1995 eine alte natürliche Höhle in der Nähe seines Hauses bei Kristianstad freilegte. Unter 1,8 Metern Erde und Sand stieß er auf eine dicke Schicht von Asche, offenbar von einem vorgeschichtlichen Feuerplatz herrührend. Die Feuerstelle befand sich genau am Eingang einer Höhle. Heikki Hirvas, Senior-Geologe beim National Board of Antiquities in Helsinki bestätigte, dass Uusitalos (Wolfshöhle), obwohl von den finnischen Altertumsbehörden vernachlässigt, geologische Beweise für frühe menschliche Besiedelung enthielten. "Eindeutig über 70 000 Jahre alt!" sagt Heikki Hirvas. Ein Jahr später kam es zu weiteren Erkundungen in der Höhle. Ab 1998 hatten die Finnen sich an die Tatsache zu gewöhnen, dass in Ihrem Land bereits vor 125000 Jahren Menschen gelebt hatten. In der Zwischenzeit ist man durch wissenschaftliche Kooperation weiterer nordischer Länder bereits bei 300 000 Jahren angekommen. Thermochemische Tests sollen jetzt klären, ob die Altersangabe auf 430 - 450 000 Jahre erweitert werden muß.

 

Von nun an war es legitim zu sagen, dass während der Eiszeit im Norden Europas Menschen gelebt hatten!

 

Der Pechora-Bericht wurde kürzlich von dem britischen Wissenschaftsjournal "nature" zitiert. Eine Konsequenz daraus ist, dass die gegenwärtige These von der Verbreitung des Menschen über Afrika nach Norden (bei der man gleichfalls davon ausgeht, dass sie vor etwa 40-50 000 Jahren stattgefunden hat) ernsthaft überdacht werden muß, da es keine Erklärung dafür gibt, wie ein tropischer Homo Sapiens sich an dieses hocharktische Klima in nur wenigen Generationen hätte gewöhnen können.

 

Aber was hatte dieser frühe, an kalte Klimate gewöhnte Menschentyp mit dem Kaukasier zu tun, der immer wieder als ethnische Wurzel von Russen, Skandinaviern und Nordeuropäern benannt wurde ?

 

Eine sehr alte arktische Kultur hatte die Eiszeit überlebt, sehr wahrscheinlich als isoliertes Volk zwischen dem Golf von Finnland und dem Weissen Meer. Es gab - und gibt - keine historisch bekannten Vorbilder für die wissenschaftlichen Funde, indes weisen einige nordische Mythen auf eine frühe Besiedlung Skandinaviens hin.

 

Ior bock der Stifter der Familiensaga von Strömsö Manor

Ior Bock

 

Auch stimmen die aktuellen naturwissenschaftlichen Entdeckungen mit einer kürzlich wieder aufgetauchten alten finnischen Folklore, der "Familiensaga von Strömsö Manor", überein. Bereits 1984 im "Schwedischen Institut für Folklore" in Helsinki aufgenommen, hat sich diese Geschichte als größter epischer Fund erwiesen, der in den letzten Jahren in Skandinavien gemacht wurde, da die Saga eine unglaublich weitschweifige aber chronologische Übersicht über die Frühgeschichte der arktischen Welt liefert.Sie gehört zu den letzten vollständigen Genealogien, die von der mündlichen Tradition des Geschichtenerzählens übriggeblieben sind.

 

Gemäß ihres Stifters bekam sie den Namen Bock Saga und vermochte, einige Erklärungsmuster für die naturwissenschaftlichen Analysen anzubieten:

Die Saga erzählt über einen kleinen Stamm von Menschen, die Aser genannt werden und die während der Eiszeit in der Gegend der Ostsee im Lande Odenmaa, dem "Land von Oden" (wörtlich: Ringland) eingeschlossen waren. Der Name "Odenmaa" wird noch heute gebraucht, um die Gegend um Helsinki zu beschreiben. Sie überlebten Abertausende von Jahren und entwickelten die Charakteristika des arktischen Menschentyps, den man heute "Kaukasier" nennt. Gleichwohl wurde die Erinnerung an einen gemeinsamen Ursprung mit den Vanern, den tropischen Menschen, bewahrt. Als vor etwa 10 000 die massiven Eisblöcke um die Ostsee herum schmolzen und zurückwichen, waren die Aser in der Lage, sich wieder mit den südlichen Völkern zu verbinden. Um zu überleben, entwickelten sie Haustierhaltung, tranken Milch und ernährten sich während der 6 Monate andauernden dunklen Winterzeit von Fleisch.

 

Auf diese Weise könnte man erklären, warum die "Kaukasier" (und ihre Nachkommen, also mehr oder weniger alle weißhäutigen Menschen), als spezielle Adaption an die Dunkelheit und das kalte Klima weniger Pigmente in der Haut haben. Noch nichts besonderes eigentlich, aber im Vergleich zum Rest der Welt war dies zumindest zum Ende der Eiszeit auf der Erde verhältnismäßig selten.

 

Als vor 18 Jahren die "Saga der Bockstroem-Familie" erstmals wieder erzählt und offenkundig wurde, fand sich nicht eine Seele innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft, die diese Story als etwas anderes als pure Fantasie bezeichnet hätte. Vor allem auch die innewohnende Referenz der Saga zum Gebrauch von Hanf und Cannabis - ein kleines aber gleichzeitig historisch sehr belastetes Detail - stigmatisierte die gesamte orale Tradition der Manor-Familie als Halluzination, um nicht zu sagen als "blanken Hedonismus".

 

Nachdem die Entdeckungen von Pechora und Susihuola jetzt auf dem Tisch liegen, erscheint die Saga in einem deutlich anderen als einem spinnerten Licht. Andererseits: wer würde wohl glauben, dass das Kernland der atlantischen und kaukasischen Kultur das gleiche sei wie das der Aser und Vaner von Oden, der derselbe "Wotan" ist, von dem in den alten Geschichten erzählt wird ? Und wer würde akzeptieren, dass das Zentrum dieser proto-arktischen Menschen in Finnland gelegen haben könnte, wie es schon immer von der Kalevala, dem finnischen Urmythos beschrieben wird ? Selbst da bekannt ist, dass die Kalevala zu den weltweit komplexesten Textkörpern mythologischer Information gehört - mit nachweislich tausenden Punkten wirklichkeitsgetreuer Fakten - so wäre es bis vor kurzem unmöglich gewesen, auch nur daran zu denken, dass die alte Folklore aus Karelien und Finnland irgend etwas mit historischer Wahrheit zu tun haben könnte. Zu außergewöhnlich waren die in ihr beschriebene Wirklichkeit, Charaktere und Geschehnisse. Und weiter- wie hätte so etwas aus der "primitiven" Kultur der Finnen kommen können, einem Volk, von dem man bis vor kurzem sagte, dass es angeblich erst vor dreieinhalb tausend Jahren aus der ungarischen Steppe eingewandert sei......?

 

Heute können wir zumindest anführen, dass zum Beispiel die PISA-Studie und der "Häkkinnen-Nokia-Effekt" dem knapp fünf Millionen zählenden Volk in Sachen Kultiviertheit recht gute Zeugnisse ausstellen.

 

Obwohl die Boxströms eine alte und hochrespektierte Familie aus dem finnischen Nobelclan waren, galt es für das offizielle akademische Finnland 1984, als die Saga zum ersten Mal wieder erzählt wurde, allein als Frage des Prestiges, den Informationen, die vom letzten Mitglied der Familie, Ior Bock, herausgegeben wurden, zu widersprechen und sie lächerlich zu machen. Insbesondere, da diese alte, mündliche Tradition des Geschichtenerzählens Aussagen beinhaltete, die weit über die offiziellen Annalen hinausreichten- zu weit, wie fast alle meinten: gemäß der Saga des Herrn Bock bestand das alte kulturelle Zentrum Eurasiens, das von den Asern bewohnt und geleitet wurde, in Finnland nämlich bereits vor der Eiszeit...

 

Die Saga vom Ring

 

Die Saga erzählt, wie einstmals die Erdachse kippte, was dazu führte, dass eine große Menge Wasser in die Luft geschleudert wurde und als Dampf auf die Erde zurückfiel. Der Dampf konzentrierte sich um die magnetischen Pole herum, kondensierte und verwandelte sich zu EIS ! Innerhalb mehrerer Monate legte sich eine Eiskappe über die gesamte arktische Welt, bis in die Pyrenäen, Alpen, dem kaukasischem Gebirge und dem Himalaya, genauso wie über die Rockies in Nord- Amerika. Während und nach dieser Katastrophe war eine kleine Gruppe von Menschen- die in der Nähe der Ostsee lebte- in der Lage, innerhalb des begrenzten Gebietes des Golf von Finnland (damals Vinland) zu überleben; dank des Golfsstroms, der von Mexiko kommend durch den englischen Kanal gepreßt wurde, beschleunigt er sich im Gebiet des Oslo-Fjordes, bevor er sich nach Osten wendend, in die Ostsee ergießt, dann in den Bottnischen Meerbusen und den finnischen Golf gelangt und sich über die Karelischen Wasserwege in das Weisse Meer ergießt. Es war die Wärme des Golf Stroms, die ermöglichte, auf dem finnischen Archipel zu überleben, in einem sehr begrenzten Gebiet, da alles umgebende Land komplett mit Eis bedeckt war. Während der folgenden Äonen paßten sich die Aser an und entwickelten eine neue Lebenskultur, die auf dem Gebrauch von Feuer beruhte, Holzhäusern, Fischerei, dem Züchten von Haustieren und der Metallgewinnung, um sowohl effektivere Werkzeuge zu kreieren als auch Objekte von ästhetischem und kulturellen Wert.

 

Verlauf des Golfstroms

 

Wenn man versteht, dass Atlantis (Schwedisch: Alt - land - Is) sich auf einen damals wie heute gültigen nordischen Dialekt bezieht, auf das Eis und den Atlantik, dann kann man auch verstehen, was Plato mit seiner Insel gemeint haben könnte: es beschreibt die Eiskappe, die sich über ganz über Nordeuropa erstreckte- bis auf den Golf von Finnland, wo der warme Golfstrom dafür sorgte, dass die Küsten Finnlands im Sommer grün blieben. Durch eine Fügung des Schicksals konnten dadurch Menschen in der Susihuola vor 300 000 Jahren und am Weissen Meer vor 40000 Jahren weiterexistieren. Einige hunderttausend Jahre suchte sich der Golfstrom seinen Weg in die Ostsee bis vor etwa 10 000 Jahren die Eisdecke zwischen Norwegen und Grönland kollabierte. In der Folge begann sich die Eiskappe über dem fenno-skandinavischen Festland zu bewegen, schlitterte nach Süden und ergoß sich in die Ozeane auf beiden Seiten (Nord - und Ostsee). Die Aser überlebten auch diesen Kataklysmus, dieses Mal, indem sie nach Gotland flohen.

 

Bekannt ist, dass sie ihren Zufluchtsort in Gotland Noa-Tun (Neuer Garten) nannten. Erst kürzlich haben Geologen festgestellt, dass die Inseln im englischen Kanal und Gotland die einzigen Gebiete nördlich der Alpen sind, die wahrscheinlich niemals mit Eis bedeckt waren.

 

Nach drei Jahrhunderten der Isolation auf Gotland, unternahmen die ersten der Aser Erkundungsgänge, nachdem die Eismassen verschwunden waren. In den nächsten sieben Jahrhunderten- vor 9700 und 9000 Jahren- begannen Abkömmlinge der Aser, die sich Goten nannten, das Land südlich und westlich von Gotland zu besiedeln. Während dieser Periode segelten Repräsentanten des Aser-Hauses in die tropischen Königreiche, um sich wieder mit ihren tropischen Brüdern zu verbinden und von ihrem Überlebenskampf während der Periode zu erzählen, in der ihr ganzes Land von Eis bedeckt war.

 

Vor 9000 Jahren gingen sie zurück in das alte "Land von Oden", Odenmaa, wo sie die Stadt Hel (lit. hel: vollständig, komplett, ganz - engl. whole, holy, healthy) wieder aufbauten. So, wie aus Vinland Finnland wurde, geriet Hel zu Hel-sing-ki. Seit jener Zeit haben sich drei Abkömmlinge der Bock - Familie als Urväter Nordeuropas verewigt: "Dan" im Königreich von Dänemark, Sven im Königreich von Svealand (Schweden) und "Balder" in Ros-land, dem Land der Rosen (übertr. Finnland und Russland).

 

Ein Hinweis darauf ist bis heute über die drei Kronen im Nationalemblem Schwedens enthalten.

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http://web.archive.org/web/20041208072543/http://www.bocksaga.de:80/frameset_ger.htm

 

Liebe Mitmenschen.

 

Die viele tausend Jahre alten Weisheiten der so genannten Nord-Menschen, welche später von ihnen selbst Christentum genannt wurden, fanden wohl 1244 in einem Blutbad ihr vorläufiges Ende. Danach begann die Zeit der Verdrehung jeder Realität und Weisheit. Übrig blieb eine Lüge die wir heute Kirchen, Religionen, und juristische Welt nennen. Viele Systemteile, wie das Geldsystem, wurden von den Lügnern in diese, ihre juristische Welt installiert und somit ein Ausbeutungs-, Verdummungs-, Macht- und Unterdrückungsmechanismus in Gang gesetzt, wie er zuvor niemals zu finden war.  Mit dem Christentum und dem großen Wissen um die Wirklichkeit hat dies alles nicht zu tun.

Niemand beherrscht in dem Zeitabschnitt in welchem wir gerade leben, die Lehren unserer Vorfahren. Niemand ist bereits in der Lage sie vollständig zu verstehen. Die heutige juristische Welt stellt zudem eine unüberwindlich erscheinende Hürde dar, um schon jetzt die Werte der alten Völker wieder umfänglich in das täglichen Leben einzufügen. Trotz dieser Probleme sollten wir uns unbedingt verpflichtet fühlen die hohen Werte unserer Völker zu erhalten und erneut in unser Leben zu rufen. Dort wieder zu beginnen, wo sie nachweislich um 1200 in einem unvorstellbaren Blutbad an unseren Vorfahren, zuletzt im Süden des heutigen Frankreich, veranlaßt durch die Hand einer satanischen Sekte, die sich bis heute Kirche nennt, ihr vorläufiges Ende gefunden haben.  

Lesen Sie in Ruhe einen ersten Teil der Weiheiten, welche unsere Urväter und Mütter uns als wirkliches Christentum hinterließen. Gehen Sie langsam vor, Schritt für Schritt, damit Sie es aushalten können. Wenn wir uns alle in diesen Werten wiederfinden, dann sind wir da angekommen, wo die Gerechtigkeit und die Freiheit der Menschheit seinerzeit endete und uns nun einen Neubeginn ermöglicht. Es kann kein Fehler sein seine eigene Geschichte und Herkunft zu wissen, mit den heutigen Zuständen zu vergleichen und dann ein eigenes Urteil zu finden. Wir verstehen und sehen diese Dinge vielleicht noch nicht, aber fühlen können wir sie ganz sicher und das ist viel mehr als wir jemals verstehen oder sehen könnten.

Die Katharer nannten es "Kirche der Herzen"


„das Reich Gottes ist in euch“ (Lukas 17, 21)

 

Die “Kirche der Liebe”, die “Kirche der Herzen” bezieht sich auf die am 16. März 1244 von den letzten Katharern kurz vor ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen vorausgesagten “Kirche der Liebe”. Am Fuße der Katharerburg Montsegur (Bild oben rechts) bestiegen 205 katharische Männer, Frauen und Kinder den riesigen Scheiterhaufen der vom päpstlichen Kreuzfahrerheer errichtet wurde. Ihr Verbrechen: Sie glaubten, daß Christus das Fundament ihrer Kirche war und nicht der Papst. Diese schrecklichen Zeiten haben sich jedoch weitgehend geändert.

Aufgabe der Kirche der Liebe ist Lieben und Vergeben. Diese Grundsätze sinnvoll miteinander verbunden, ohne Schriften und Priester, ohne Zwänge, aus freien, ehrlichen Herzen heraus, tief hineinhörend in sein eigenes Ich, in seinem Herzen die Nähe zu Gott, zum Reich Gottes, zur Liebe, Vergebung und Toleranz findend, danach zu leben und daraus zu lernen, das ist die “Kirche der Liebe” die “Kirche der Herzen”. Wir bezeichnen uns zwar als Christen, tolerieren jedoch jede andere Religion, denn sie trägt, jede auf ihre Art dazu bei, eine Nähe zu Gott zu finden.

 

Zur Lehre der Katharer:


Die Katharer selbst nannten sich “Christen” und lehrten ab dem 10. Jahrhundert ganz öffentlich ein Christentum der Liebe und der Toleranz ohne Dogmatismus, Autoritäten oder Angst vor Strafen. Bis auf die Geisttaufe lehnten sie alle Sakramente als überflüssig ab. Genauso weigerten sie sich das Kreuz mit dem Bildnis des Gekreuzigten anzubeten. Frauen waren absolut gleichberechtigt in einer Zeit, in der Frauen normalerweise als männliches Eigentum behandelt wurden. Sie kannten sich aus mit Heilkräutern und nahmen keinen Kirchenzehnten. Sie hatten keinen Prunk zu bieten, aber dennoch strömten die Menschen zu ihnen, weil sie die einfache Botschaft verstanden. Die Katharer verkündeten die einzig wahre und unverfälschte, liebevolle Heilslehre Christi mit ihrer klaren Sprache. Sie brachten ein eigenes, aus dem Latein übersetztes Buch mit dem neuen Testament heraus. Die Katharer waren die geistigen Nachkommen der alten Gnostiker aus Alexandria und ihr heiligstes Buch war das Johannes-Evangelium. Es war für sie ein Einweihungsbuch. Die Gnostiker sprechen davon, dass wir Menschen nur noch einen göttlichen Funken im Herzen besitzen, der uns mit dem Göttlichen verbindet. “Der Mensch ist so tief in die Materie dieser Welt gefallen und verstrickt, dass er nur durch Selbsterkenntnis und wahre Nächstenliebe zu dieser Erkenntnis und dem Wunsch nach erlösender Befreiung gelangen kann. Wird das Leben danach freiwillig und ernsthaft ausgerichtet, kann die menschliche Seele ihre Katharsis (Reinigung) und innere Erneuerung erfahren, um diese Seele mit dem heiligen Geist zu verbinden”. Dies war auch der Weg, den die Katharer ihren Gläubigen erklärten, der aus der Gefangenschaft der Materie befreit und die Rückkehr zum Göttlichen ermöglicht. Für die Katharer war diese Welt nur eine Scheinwelt, die durch Materie die wahre göttliche Welt verhüllt. Im Jahr 1232 wurde Montségur auf Beschluss des Katharer-Bischofs von Toulouse, Guilhabert de Castres, die Hauptstadt der katharischen Kirche. Während des Kreuzzuges, den die französische Krone und die römisch-katholische Kirche gegen das südfranzösische Katharertum führten, unternahm Pierre Roger de Mirepoix der Jüngere, Gouverneur der Festung Montségur 1242 einen Angriff auf Avignonet, um die Mitglieder eines Inquisitionstribunals zu töten. Daraufhin wurde der Montségur 1243 von Soldaten des Seneschall von Carcasonne und ca 10.000 Kreuzrittern des Erzbischofs von Narbonne belagert und musste im Frühjahr 1244 nach zehn Monaten Widerstand aufgrund von Nahrungsmangel und militärischen Erfolgen der Belagerer in Übergabeverhandlungen eintreten. Die Bewohner der Burg wurden vor die Wahl gestellt, entweder ihrem Glauben abzuschwören oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Am Morgen des 16. März 1244 wurde die Burg nach einem Waffenstillstand von zwei Wochen an die Belagerer übergeben. Einige Katharer konnten auf die Burg Puilaurens flüchten. Dort wurden sie später ermordet. (Quelle: Wikipedia). Noch am gleichen Tage, am Fuße der Katharerburg Montsegur bestiegen 205 katharische Männer, Frauen und Kinder den riesigen Scheiterhaufen der vom päpstlichen Kreuzfahrerheer errichtet wurde. Ihr Verbrechen: Sie glaubten, daß Christus das Fundament ihrer Kirche war und nicht der Papst. Sie und ihr  Bischof Bertrand Marty wurden verbrannt, weil sie die geforderte Unterwerfung unter den katholischen Glauben verweigerten. Noch auf dem Scheiterhaufen wurde von Marty in 700 Jahren eine “Kirche der Liebe” prophezeit. Die katholische Kirche setzte danach alles daran, die Schriften und Lehren der Katharer zu vernichten. Die letzte niedergeschriebene Prophezeihung der Katharer wurde 1321 verbrannt. Dort hieß es unter anderem:

 

    “Nach siebenhundert Jahren wird der Lorbeer wieder ergrünen”

     

Noch immer gibt es in der katholischen Kirche die so genannte “Heilige Kongregation für die Glaubenslehre” (s.a. Links), quasi eine immer noch real existierende Inquisition, um die Kirche vor Häresien, also von deren weltlich geprägten Strukturen abweichenden Glaubensvorstellungen zu schützen. Lasst uns für die armen Seelen dieser Inquisitoren beten. Wir streben im Namen Gottes, im Namen der Liebe zu handeln, unsere Feinde zu lieben und den Tod nicht zu fürchten. Lasst uns daher die Kraft sammeln, selbst all denen zu vergeben, die so viele unserer Mitmenschen im Namen eines Glaubens hingerichtet oder ermordet haben und dies noch immer tun. Viele haben zwar nicht um Vergebung gebeten, aber sie waren sich ihres Handelns nicht bewusst.



Die Kirche der Liebe wurde von dem inzwischen verstorbenen englischen Heiler Colin Bloy (+) in Bezug auf die Prophezeiung der Katharer in Andorra erneut verkündet. Er hatte folgende Worte im März 1985 wie von fremder Hand geführt innerhalb von 10 Minuten zu Papier gebracht:

 

“Diese Kirche lebt nicht als feste Form, nur im Einvernehmen der Menschen untereinander.
Sie hat keine Mitglieder, außer jenen, die sich zugehörig fühlen.
Sie hat keine Konkurrenz, denn sie wetteifert nicht.
Sie hat keinen Ehrgeiz, denn sie wünscht nur zu dienen.
Sie zieht keine Landesgrenzen, denn das Staaten-Denken entbehrt der Liebe.
Sie kapselt sich nicht ab, denn sie sucht alle Gruppen und Religionen zu bereichern.
Sie achtet alle großen Lehrer aller Zeiten, welche die Wahrheit der Liebe offenbarten.
Wer ihr angehört, übt die Wahrheit der Liebe mit seinem ganzen Sein.
Weder gesellschaftliche Schicht noch Volkszugehörigkeit bedeuten für sie eine Schranke.
Wer dazugehört weiß es.
Sie trachtet nicht, andere zu belehren; sie trachtet nur, zu sein und durch ihr Sein zu geben.
Sie lebt in der Erkenntnis, dass die Art, wie wir sind,
auch die Art sein mag von denen, die um uns sind, weil sie um die Einheit weiß.
Sie macht sich nicht mit lauter Stimme bekannt, sondern wirkt in den feinen Bereichen des liebenden Seins.
Sie verneigt sich vor allen, die den Weg der Liebe aufleuchten ließen und dafür ihr Leben gaben.
Sie lässt in ihren Reihen keine Rangfolge zu und keine feste Struktur,
denn der Eine ist nicht größer als der Andere.
Ihre Mitglieder erkennen einander an der Art zu handeln, an der Art zu sein und an den Augen
und an keiner anderen äußeren Geste als der geschwisterlichen Umarmung.
Jeder einzelne weiht sein Leben dem stillen und liebevollen Umgang mit dem Nächsten und seiner Umwelt,
während er seine täglichen Pflichten erfüllt, wie anspruchsvoll oder wie bescheiden sie auch sein mögen.
Sie weiß um die absolute Gültigkeit der Großen Wahrheit,
die nur dann verwirklicht wird, wenn die Menschheit aus dem obersten Gebot der Liebe handelt.
Sie verspricht keinen Lohn, weder in diesem noch in jenem Leben,
nur unsagbare Freude des Seins und des Liebens.
Jeder trachtet danach, der Verbreitung des Wissens zu dienen,
in aller Stille Gutes zu wirken und nur durch eigenes Beispiel zu lehren.
Die zur Kirche der Liebe gehören kennen weder Furcht noch Scham,
und ihr Zeugnis wird immer, in guten wie in schlechten Zeiten, gültig sein.
Die Kirche der Liebe hat kein Geheimnis, kein Mysterium und keine Einweihung,
außer dem tiefen Wissen um die Macht der Liebe
und um die Tatsache, dass die Welt sich ändern wird, wenn wir Menschen dies wollen;
aber nur, indem wir uns zuerst ändern.
Alle, die sich dazugehörig fühlen, gehören dazu.”

Die Suche nach dem Gral

 

Einst zog ich aus, den Gral zu finden,
wie Parzival zog es mich fort.
Allen Menschen wollt´ ich künden
des Schatzes noch geheimen Ort.

Ich wanderte durch Berg und Tal,
Durch Felder, Dörfer, Felsgestein,
besuchte Städte -viel an Zahl,
Schloss auch das Heil´ge Land mit ein.

Durchquerte Wüsten, Wälder, Meere.
Viele Inseln – groß und klein.
Doch fühlte ich im innern Leere:
Wo mag denn dieser Gral wohl sein?

Durch langes Suchen müd´ geworden,
bat ich: “oh Gott, erhör´ mein Fleh´n!
Lass mich vergessen alle Sorgen,
lass mich den Gral doch endlich seh´n!”

Da hört´ ich leise eine Stimme
in meinem Inner´n  -rein und fein.
Es raubte mir fast meine Sinne,
doch wundersames gab´s mir ein:

“Was suchest du an fernem Orte,
was nah´ in deinem Herzen ruh´t?
Geh´ ein in deine inn´re Pforte!
Hier findest du, was du gesucht!”

Da ward Erkenntnis mir gegeben,
dass Gott in jedem Menschen ist
und wir der Becher sind im Leben –
Der Gral – wo Gott zu hause ist!

 

by Franziska Laschka