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Baruch de Spinoza
Baruch de Spinoza (hebräisch ברוך שפינוזה, portugiesisch Bento de Espinosa, latinisiert Benedictus de Spinoza; geboren am 24. November 1632 in Amsterdam; gestorben am 21. Februar 1677 in Den Haag) war ein niederländischer Philosoph. Er war Sohn sephardischer Immigranten aus Portugal und hatte Portugiesisch als Erstsprache.[1] Er wird dem Rationalismus zugeordnet und gilt als einer der Begründer der modernen Bibel- und Religionskritik. Neben René Descartes und Gottfried Wilhelm Leibniz gehört er zu den einflussreichsten Philosophen des 17. Jahrhunderts.
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24. November 1632
21. Februar 1677
Die Lehre des niederländischen Philosophen und Handwerkers Baruch de Spinoza (1632–1677), hochverehrt von Johann Wolfgang von Goethe und Albert Einstein, wird in jüngerer Zeit wieder neu entdeckt.
Beeinflusst von: René Descartes, Aristoteles, Platon
Spinoza sieht Gott und die Welt als miteinander identisch an: Alle Dinge sind in Gott. Spinozas Ethik gemäß wählt der Mensch nicht zwischen Gut und Böse, denn das würde Willensfreiheit voraussetzen, die Spinoza dem Menschen abspricht.
Baruch de Spinoza 1632-1677
Wie können wir glücklich leben, wenn Freiheit nur ein Idealbild ist? Spinoza hat nicht nur versucht, dieses Paradoxon auf theoretische Weise zu lösen. Im Alter von 23 Jahren wird er wegen als häretisch eingestufter Schriften aus der jüdischen Gemeinde von Amsterdam verbannt, wird Opfer eines Attentats und flüchtet nach Den Haag, wo er seinen Lebensunterhalt als Linsenschleifer verdienen muss. Vorsichtshalber werden zu seinen Lebzeiten nur zwei seiner Werke veröffentlicht: ein Kommentar zu Descartes (Renati Descartes principiorum philosophiae) und der Tractatus theologico-politicus, welches rasch verboten wird. Doch nicht einmal derartige Rückschläge konnten den Mann entmutigen, der manchmal als „Philosoph der Freude“ bezeichnet wird.
In seinem Hauptwerk Die Ethik, stellt Spinoza die Sehnsucht (conatus) an die Basis von allem: „Alles strebt danach, in seinem Sein zu verharren.“ Das Grundgesetz des Lebens ist Wachstum und die Zunahme von Handlungsfähigkeit damit die einzige Tugend, die Glück bringen kann. Für Spinoza gibt es kein Gut oder Böse, nur Gut und Böse: Das Gute erhöht unseren conatus, das Böse engt ihn ein. Die menschliche Vernunft ist dieses Leitinstrument, das es uns ermöglichen soll, die Elemente auszuwählen, mit denen wir in Harmonie kommen und die uns gleichermaßen Freude bereiten.
Der Philosoph hat in seiner Zeit so sehr schockiert, weil er nicht in Bezug auf Transzendenz oder Werte, sondern in Bezug auf affektive Mechanismen dachte. Seiner Meinung nach sind alle Wesen Körper, die Affekte empfangen und an andere Körper (nützliche oder schädliche) weitergeben. Die Natur ist wie eine riesige Leinwand, auf der diese Kräfte wirken: Gegenstände und Lebewesen sind in einem Netz untrennbarer Verbindungen gefangen, die die Vernunft uns zu entschlüsseln lehren muss. Wir denken, wir sind frei, aber in Wirklichkeit handeln wir aus unsichtbaren Motiven, die wir nicht in der Hand haben. Die höchste Illusion, nämlich die Freiheit, sei nur „Unkenntnis der Ursachen, die uns bestimmen“, schreibt er in einem Brief an Schuller.
Der deterministische Denker Spinoza versichert, dass „der Mensch kein Imperium innerhalb eines Imperiums ist“. Aber warum hat Gott den Menschen keinen freien Willen gewährt? Diese Frage markiert eine weitere Übertretung des Denkers. Denn Gott, so Spinoza, stehe nicht außerhalb der Natur. Gott ist in der Tat ein und dasselbe mit ihr (Deus sive Natura, „Gott oder Natur“) und hat daher keine nur ihm eigenen Eigenschaften wie Güte oder Macht. Für Spinoza besteht die Welt nur aus Natur als einziger Substanz, die in unendlich vielen Variationen dekliniert wird. Eben die „Eigenschaften“ dieser Substanz, die ihr Wesen ausmachen. Geist und Materie sind eins. Spinoza ist somit einer der ersten Denker, der ein monistisches Weltbild verteidigt, in dem alles auf ein einziges Prinzip reduziert werden kann. Ganz im Gegensatz zum kartesianischen Dualismus, der die Seele vom Körper unterscheidet. Eine Auffassung, die den Verdacht des Atheismus gegen ihn erheblich verfestigt.
Spinoza erweitert seine Überlegungen zu Affekten und Freiheit in zwei Texten, die dem Thema Politik gewidmet sind. Er zählt zu den ersten westlichen Philosophen, die gedanklich einen Rechtsstaat entwarfen, der auf der Trennung von politischen und religiösen Mächten beruht und die Gewissens- und Meinungsfreiheit des Einzelnen garantiert. Die Handlungsmacht jedes Einzelnen muss sich kollektiv in einem politischen System ausdrücken können, das die Entscheidung der Mehrheit begünstigt. Spinoza stellt sich so gegen die Willkür der Tyrannen und die Manipulationen der Kleriker, die die traurigen Gefühle der Menschen nähren, um sie unter ihrem Joch zu halten. Der Philosoph starb im Alter von 44 Jahren an Tuberkulose.
https://www.philomag.de/philosophen/baruch-de-spinoza
https://www.youtube.com/watch?v=Bmn2NvqS3DI
Grundsätze für unser Verständnis!
Seit Jahrtausenden wird die Bibel von Milliarden Menschen als ein historisches Geschichtsbuch verstanden. Man streitet über Jahreszahlen, Orte, archäologische Beweise und historische Personen.
Das Verharren auf dem wörtlichen Buchstaben hat Religionen gespalten, Kriege entfacht und das Bewusstsein der Menschheit an äußere Dogmen und Erlöser-Figuren gebunden. Von Ouroboros
Doch wenn man die heiligen Texte durch die Linse der mystischen Sprachkritik, der Hermetik und der inneren Frequenz-Physik betrachtet, wird klar. Die Schriften wurden nie als Protokolle der Vergangenheit verfasst.
Sie sind eine hochpräzise, verschlüsselte Betriebsanleitung für den menschlichen Tempel – ein Bauplan zur Anhebung der inneren Schwingung, zur Synthese der zwei Gehirnhälften und zur Aktivierung der schädelinneren Antenne (Zirbeldrüse).
Der größte Fehler der wörtlichen Schriftauslegung ist das Ignorieren der eigenen Warnung der Texte. Die Schriften erklären an zentralen Stellen explizit, dass die Geschichten im Außen nur als Tarnung für die Masse dienen, während die eigentliche Wahrheit verborgen im Inneren liegt. (⃤⃟⃝ Jesus gegen die Manipulation der Massen – Eine zeitlose Warnung!)
Im Matthäus-Evangelium (Kapitel 13, Vers 10–11) wird dieser Mechanismus offen angesprochen:
„Da traten die Jünger zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, jenen aber ist es nicht gegeben.“
Die wörtliche Erzählung – das Wandern eines Mannes durch Galiläa – ist das Gleichnis für die Uneingeweihten. Das Verstehen der biologischen und geistigen Gesetze im eigenen Körper ist das „Geheimnis“.
Dass biblische Gestalten in den Schriften selbst bewusst als reine Symbole für abstrakte Gesetze eingesetzt wurden, bestätigt auch der Apostel Paulus im Brief an die Galater (Kapitel 4, Vers 22–24):
„Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte…. Das ist allegorisch gemeint; denn diese Frauen bedeuten zwei Bündnisse…“
Paulus gibt hier die direkte Anweisung: Namen und Personen in heiligen Texten sind keine historischen Akteure, sondern Symboliken für kosmische und innere Prinzipien.
Solange der Mensch nach einem historischen Tempel in Jerusalem, einer historischen Rückkehr oder einem Erlöser im Außen sucht, bleibt er im Verwalter-Skript der Matrix gefangen.
Im Lukas-Evangelium (Kapitel 17, Vers 20–21) wird der äußere Ort und die äußere Beobachtung radikal widerlegt:
„Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; man wird auch nicht sagen: Siehe hier!, oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten in euch [oder: in eurem Inneren].“*
Wenn das Reich kein Schauplatz im Außen ist, dann sind auch die Hauptfiguren dieses Reiches keine historischen Personen auf einer Landkarte, sondern Zustände des inneren biologischen Prozessors.
In der Frequenz-Physik des menschlichen Schädels repräsentieren die zentralen Figuren zwei fundamentale Kräfte:
Jesus (Das Sonnen-Prinzip). Die Rechter-Hemisphäre-Resonanz, das elektrische Feld, der unsterbliche Geist, der Frequenz-Impuls.
Maria Magdalena (Das Mond-Prinzip / Magdala = hebr. „Der Turm“, die Erhöhung). Die Linke-Hemisphäre-Resonanz, der höhere Verstand, die Magnetik, die Weisheit (Sophia), die sich über die niedere Dichte erhebt.
Solange beide Prinzipien im Kopf gespalten sind, verharrt das Bewusstsein in der Dualität. Die Erlösung geschieht in dem Moment, in dem beide Pole im Herzen und in der Zirbeldrüse verschmelzen.
Im gnostischen Thomas-Evangelium (Spruch 22) ist dieser Frequenz-Code in aller Deutlichkeit niedergeschrieben:
„Jesus sah Säuglinge, die getränkt wurden. Er sprach zu seinen Jüngern: Diese Säuglinge, die getränkt werden, gleichermaßen sind sie denen, die in das Königreich eingehen.
Sie sprachen zu ihm: Werden wir denn als Kinder in das Königreich eingehen? Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr die zwei zu Einem macht und wenn ihr das Innere macht wie das Äußere und das Äußere wie das Innere […] und wenn ihr ein Männliches und ein Weibliches zu einem Einzigen macht […], dann werdet ihr eingehen.“
Das „Himmelreich“ öffnet sich nicht durch den Glauben an ein historisches Kreuzigungsevents, sondern durch das physikalische und energetische Verschmelzen des Männlichen und Weiblichen in dir selbst.
Auch im gnostischen Evangelium nach Maria wird deutlich, dass Maria Magdalena keine physische Begleiterin im biologischen Sinne war, sondern die Verkörperung der höheren Gehirn-Funktion (Nus), die den direkten Zugang zur Licht-Quelle besitzt – sehr zum Unverständnis der niederen Verstandes-Ebenen (symbolisiert durch Petrus):
„Levi antwortete und sprach zu Petrus: Petrus, du warst schon immer ein Hitzkopf. Jetzt sehe ich, wie du gegen die Frau kämpfst wie die Widersacher.
Wenn aber der Erlöser sie würdig gemacht hat, wer bist du denn, dass du sie verwirfst? Sicherlich kennt der Erlöser sie sehr genau. Darum hat er sie mehr geliebt als uns.“
Der „Erlöser“ (Cristus) liebt die „Weisheit“ (Maria), weil nur über die Erhöhung des Verstandes (Magdala / den Turm) die Brücke zur Zirbeldrüse geschlagen werden kann.
Wer die Bibel Wort für Wort als historische Wahrheit nimmt, liest die Gebrauchsanleitung einer hochkomplexen Maschine wie ein Märchenbuch. Er schaut auf die Buchstaben, statt den Schalter im eigenen Inneren umzulegen.
Sobald du erkennst, dass die Texte eine symbolische Codierung deines eigenen Körpers sind.
Hörst du auf, nach einem Retter im Außen zu suchen.
Erkennst du dein Nervensystem und dein Gehirn als den wahren Tempel.
Vereinst du Verstand und Herz im unbewegten Nullpunkt deines Seins.
Die Schrift hat recht – aber nicht im Außen, sondern in der zeitlosen Geometrie deines eigenen Bewusstseins.
Mehr über die Programme in unserer Matrix lesen Sie im Buch „Die Welt-Illusion„.
Quellen: PublicDomain/ouroboros803643273.blog am 10.08.2026

